Adventgemeinde Soest
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Sünde

Was ist Sünde? Sünde ist die Übertretung des Gesetzes Gottes. Die Bibel sagt in 1. Johannes 3, 4 (Menge): „Jeder, der Sünde tut, begeht damit auch Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ 1. Johannes 5, 17 sagt: „Jede Ungerechtigkeit ist Sünde …“

Was ist Gottes Gesetz? Gott schrieb es selbst mit seinem Finger auf steinerne Tafeln. Die Bibel sagt in 2. Mose 20, 1-17: „Und Gott redete alle diese Worte: ‚Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. [1] Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. [2] Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. [3] Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht. [4] Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn. [5] Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebst in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird. [6] Du sollst nicht töten. [7] Du sollst nicht ehebrechen. [8] Du sollst nicht stehlen. [9] Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. [10] Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.“

Das Grundprinzip des Gesetzes Gottes kann man in einem Wort zusammen fassen – Liebe. Die Bibel sagt in Matthäus 22, 37-40: „Jesus aber antwortete ihm: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt‘. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘.“

Die Sünde fängt von innen an, und zwar vom Herzen und geht nach außen. Die Bibel sagt in Markus 7, 20-23: „Und er sprach: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen unrein; denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Mißgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und machen den Menschen unrein.“

Niemand ist besser als der andere – wir stehen alle unter der Sünde. Die Bibel sagt in Römer 3, 9-10: „Was sagen wir denn nun? Haben wir Juden einen Vorzug? Gar keinen. Denn wir haben soeben bewiesen, daß alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind, wie geschrieben steht: ‚Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer‘.“

Ohne Christus sind die Folgen der Sünde Tod. Die Bibel sagt in Römer 6, 23: „Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.“

Wie sieht es aus, wenn ich nicht weiß, was ich für Sünden habe? Die Bibel sagt in Psalm 139, 23-24: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.“

Bekennen sie ihre Sünden vor Gott und er wird ihnen Vergebung schenken. Die Bibel sagt in 1. Johannes 1, 9: „Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“

Gibt es Sünden, die nicht vergeben werden können? Die Bibel sagt in Lukas 12, 10: „Wer ein Wort gegen den Menschensohn sagt, dem soll es vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem soll es nicht vergeben werden.“

Als öffentliches Zeichen, daß wir der Sünde den Rücken gekehrt haben, sollten wir getauft werden. Die Bibel sagt in Lukas 3, 3: „Und er (Johannes) kam in die ganze Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.“

Wenn sie sich wie ein hoffnungsloser Sünder fühlen, was sollten sie dann tun? Als erstes sollten sie ihre Sünde erkennen und bekennen. Die Bibel sagt in Psalm 51, 3-5 „Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir.“

Zweitens, sie müssen Gott um Vergebung ihrer Sünden bitten. Gott sagt, daß wir wieder einen neuen Anfang machen können. Die Bibel sagt in Psalm 51, 9-14 „Entsündige mich mit Ysop, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde. Laß mich hören Freude und Wonne, daß die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat. Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus.“

Drittens, sie müssen glauben, daß Gott ihnen wirklich vergeben hat und sie brauchen dann kein schlechtes Gewissen mehr mit sich herum tragen. Die Bibel sagt in Psalm 32, 1-7 (Simon): „Wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist. Heil dem Menschen, dem der Herr Sündenschuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist; denn als ich schwieg, verzehrten sich meine Gebeine durch mein Stöhnen während des ganzen Tages; denn bei Tag und bei Nacht war deine Hand schwer auf mir; verwandelt wurde mein Mark wie in Sommergluten. Da bekannte ich dir meine Sünde und habe meine Sündenschuld nicht zugedeckt. Ich sagte; ‚Ich will dem Herrn meine Übertretung bekennen.‘ Da hast du meine Sündenschuld vergeben. Darum bete jeder Fromme zu dir in der Zeit des Findens; ja, die Flut mächtiger Wasser wird ihn nicht erreichen. Du bist mir ein Schirm, behütest mich vor Drangsal, mit Rettungsjubel umgibst du mich.“